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Gut geheilt!

Heute waren wir wieder unterwegs in den Daraahs um die Kinder zu pflegen. Mamadou wollte uns unbedingt noch den Jungen zeigen, der sich im Dezember die Hand so schlimm verletzt hat. Vielleicht könnt ihr euch an ihn erinnern. Wir haben darüber ein Blogbeitrag geschrieben (Link).

Wir konnten uns Rückversichern, dass es ihm gut geht und die Hand normal und problemlos funktioniert. Wir sind sehr glücklich darüber.

Unser Wochenende in Saint-Louis

Am Freitag nach dem Gouter wir jeweils nur noch das gröbste aufgeräumt, anschliessend geht’s in Wochenende. Am Abend besuchten Brigitte, Elena und Marion die Creperie in Saint-Louis und anschliessend ging es ans Konzert von OnePac. OnePac hat mich, Marion, den ganzen Winter im Auto als CD-Musik begleitet und mich jeweils in den Senegal oder den Sommer versetzt. Wir genossen das Konzert in vollen Zügen.

Am Samstag war Ausschlafen angesagt. Nach dem Aufstehen gab es wie jeden Morgen den Kaffee von Cheikhs Mutter. Wir nennen ihn liebevoll „Café Yaye“ (Yaye heisst übersetzt Mutter). Gegen Abend bestellten wir ein Taxi und fuhren zum Strand, der etwa 20 Minuten entfernt ist. Dort genossen wir die Sonne, die Ruhe und versuchten senegalisch zu tanzen und schwingen. Das Meer ist eher kühl, darum wagten wir uns nicht ins Wasser. Nach dem Essen am Abend, dieses ist jeweils erst gegen 22.00 Uhr, war noch Ausgang angesagt.

Für den Sonntag haben wir uns vorgenommen einen Ausflug zu machen. Wir bestellten ein Taxi und fuhren damit zur Zebrabar. Die Zebrabar liegt etwa 30 Minuten ausserhalb von Saint Louis, direkt am Fluss. Sie wurde vor über 20 Jahren von einem Schweizer Ehepaar gebaut und seither leben sie mit ihrer Familie da. Direkt nach der Ankunft suchten wir unseren Pirroquier, den Fährenmann, um mit ihm über den Fluss zu tuckern. Auf der anderen Flussseite gibt es eine kleine Insel. Diese liegt zwischen dem Meer und dem Fluss und zwischen dem künstlichen Ausgang des Flusses ins Meer und dem ursprünglichen Ausgang. Auf dieser Insel konnten wir viele Vögel beobachten, unter anderem auch Pelikane und Kormorane. Den Rückweg von der Strandseite zur Flussseite führte durch „Gestrüpp“. Der Pirroquier erzählte uns vorher, dass es keine Schlangen auf der Insel gibt. Wir hofften, dass die Aussage korrekt war, unsere Schuhe waren nämlich im Schiff geblieben… Schlussendlich sind wir ohne Schlange zu sehen zurück zur Zebrabar gefahren und genossen ein feines Mittagessen.

Ja, und schon waren wieder zwei Tage vorbei. Die Zeit vergeht sehr schnell.

 

Freitag, Tag des wöchentlichen Gouters im Center

Die Talibes sind gespannt was es heute wohl gibt – Baguette, Jus??!! – Nein, heute soll es etwas Spezielles sein. Ich mache mich mit Mamadou, Fally und Marion auf zum Markt. Auf diesen Tag habe ich mich seit dem letzten Aufenthalt gefreut. Das handeln auf dem Markt überlassen wir unseren einheimischen Profis. Ich bin etwas skeptisch wegen den grünen Bananen, doch nach einer Kostprobe bin ich vom Geschmack überzeugt. Der definitive Kauf der Früchte (Je 2 Bananenschachteln voll Bananen Äpfel und Orangen) findet in einem Kühlraum statt.

Fleissig tragen uns die Talibes die Früchtekisten zum Taxi. Ihr müsst wissen, mit kleinen Arbeiten auf dem Markt, verdienen sich Talibes ein wenig Geld, das sie aber später ihrem Marabou abgeben müssen.

Ab 16.30 Uhr beginnen wir mit der Vorbereitung in lockerer Stimmung. Wenn es ums Vorbereiten geht, ist Mame und Awa immer an vorderster Front. Im Center fehlt es auch an kleinen Dingen: Bevor wir mit dem Rüsten beginnen können, muss Marion mit Babacar (unserem Allrounder) noch fünf Rüstmesser in einer kleinen Boutique im Quartier kaufen gehen. Unterdessen versammeln sich die ersten Talibes auf der Terrasse. Makthar und Bundjol weisen die Talibes in die Reihen ein. Bereits hörten wir die ersten lautstarken Animationen. Wenn es um gesangliche Animationen geht ist Eco, unser Doktor, immer mit an vorderster Front.

Das Verteilen der verschiedenen Früchte ist eine grosse Herausforderung. Die über 200 Kinder möchten alle von den feinen Früchten profitieren. Unter lautem Geschrei und versuchen die Reihen zu wechseln um noch eine Frucht mehr zu kriegen, entsteht das typische Gouter-Chaos. Man kann die Freude über die Früchte in den strahlenden Augen der Kinder sehen.

Nach dem Aufräumen der Terrasse geniesst das Team die Ruhe nach dem Sturm und stärkt sich mit Vitaminen (restlichen Orangen).

Mein Fazit zum Früchte-Gouter: Ich möchte dem Team danken, dass sie mich bereits beim Vorbereiten mit ihrer Erfahrung unterstützt haben. Dachte ich doch, dass Zubereiten eines Fruchtsalates mit vielen verschiedenen Früchten sei möglich. Nun weiss ich, dass bereits das Verteilen drei Sorten Früchte nur unter grossem Engagement zu bewältigen ist. Daher ein riesen Dankeschön an das Team!

Brigitte

Problemloser Start in Senegal-Abenteuer

Nach vielen Monaten warten, war es gestern soweit und das Senegal-Abenteuer von Elena, Brigitte und Marion konnte beginnen! Wir – und das Gepäck – sind problemlos und sicher angekommen und genossen heute den ersten Tag an der Wärme. In den kommenden Tagen werden wir euch laufend von unserer Reise, unserem Projekt und dem Leben im Senegal berichten.

Die Reise in den Senegal führte und von Kulmerau, via Basel und Brüssel nach Dakar. Dank dem grossen Auto von unseren Verwandten konnten wir die sechs Koffer a 23 kg und 3 grosse Handgepäcke nach Basel transportieren. Der erste Flug dauert knapp eine Stunde nach Brüssel. Dort hatten wir genügend Zeit um umzusteigen in das Flugzeug nach Dakar. Der zweite Flug dauerte sechs Stunden.

Im Senegal sind wir das erste Mal auf dem neuen Flughafen gelandet. Dieser ist viel moderner als der Alte, was zu einer schnellen Abfertigung führte. Schon knapp eine halbe Stunde nach dem Landen sind wir mit allen Gepäckstücken in die Ankunftshalle gelaufen und haben Cheikh getroffen. Der gesamte Vorstand von Coeur en Or Suisse vereint im Senegal!

Aus dem Flughafen-Gebäude raus folgte der Hitze-Schock. Es war um einiges Wärmer als in der Schweiz😊, so um die 30°. Nun nahmen wir die nicht besonders angenehme vierstündige Fahrt nach Saint-Louis in Angriff mit den verrückten afrikanischen Bussen, den Ziegen und Eseln auf den Strassen und den schönen Baobabs an den Strassenrändern.

In Saint-Louis empfing uns Cheikhs grosse Familie sehr herzlich. Es ist schön wieder hier zu sein! Am Abend genossen wir das von Elena gewünschte Essen „Poulet mit Zwiebelsauce und Teigwaren“. Natürlich am Boden sitzend um eine grosse Schüssel herum.

Unsere Reise dauerte knapp 16 Stunden. Dementsprechend gut schliefen wir alle, bis wir am Morgen um 6 Uhr von der Moschee, einem schreienden Hahn, den Ziegen und Vogelgezwitscher geweckt wurden. Irgendwie ein schönes Erwachen – so typisch Senegal!

Hier wie immer einige Impressionen. Viele herzliche und sommerliche Grüsse aus Senegal!

Wir haben gepackt – und Muskelkater!

Am Karfreitag trafen sich Brigitte, Elena und Marion in Kulmerau um die Koffern für die Senegal-Reise zu packen. Natürlich mit Hilfe unserer guten Seele Mammy. In viele Afrikanische Länder darf man pro Person 2×23 kg Gepäck mitnehmen. Das gibt einige Kilos, die wir 3 drei mitnehmen dürfen!

Am diesjährigen Forum-Festival am 20. und 21. April im Senegal spielt auch eine Band aus Winterthur – Andrea Janser & Mr. Lunatic. Vielleicht habt ihr Andrea am ersten Konzert von LBK im Madeleine Luzern gehört. Das Schöne ist, dass wir der Band auch noch einige Koffern mitgeben dürfen.

Zurück zum Packen: Wir haben also 8×23 kg gepackt und 2×15 (mit Platz für die restlichen Sachen von Elena und Marion). Neben den neuen Sachen, die wir in den letzten Wochen bekommen haben, haben wir auch noch unser inoffizielles Estrich-Lager geräumt und alles sortiert. Alles Material haben wir in grosse Plastik-Taschen abgefüllt. Diese sind sehr leicht und haben genügend Platz.

Für uns hatten vor allem das medizinische Verbandsmaterial Priorität. Anschliessend haben wir noch Bälle, Kinderkleider – vor allem Hosen, gäll Brigitte – und einige wenige Spielsachen eingepackt. Ein herzliches Dankeschön an alle, die Material mitgegeben haben. Wir sind sehr glücklich!

Unsere Vorfreude steigt von Tag zu Tag! Hier noch einige Bilder.

Video über Projekt

Im Januar durften wir Lola und Sofian als Freiwillige in unserem Center begrüssen. Während dem knapp zwei wöchigen Aufenthalt hat Lola – sie ist Journalistin – viele Video gedreht und dies in der Zwischenzeit zu einer kleinen Dokumentation übers Center zusammengeschnitten.

Wir haben das Video gestern gesehen und sind begeistert.

Cheikh ist inzwischen im Senegal und bereitet mit seinen Kollegen bereits das grosse Festival am 20. und 21. April vor. Elena, Brigitte und Marion sind noch zu Hause und plangen auf die Ferien! Am Freitag werden wir die vielen Koffern mit unserem gesammelten Material füllen.

Hier noch Bilder von Cheikh’s erster Woche im Senegal!

 

Suppentag in Büron im Zeichen von Coeur en Or

Am Sonntag, 11. März durften Elena und Cheikh zusammen mit den Firmlingen aus Büron den Gottesdienst zum Suppentag gestalten.

Cheikh begleitete zusammen mit Lukas Dubach den Kirchenchor. Zusätzlich sangen sie zusammen zwei Lieder. Elena durfte während dem Gottesdienst das Projekt vorstellen und von ihren Afrika-Abenteuern erzählen. Es war ein sehr gelungener und eindrücklicher Gottesdienst. Das gesammelte Opfer-Geld wird an Couer en Or gespendet.

Nach der Kirche lud die Pfarrei zum Suppentag ein. Wir durften dort an einem Stand das Projekt präsentieren und Etuis, die wir auf dem Markt im Senegal besorgt haben, verkaufen.

Ein herzliches Dankeschön an die Pfarrei Büron und den Kirchenchor, besonders an Helga, Lukas und Silvia.

Hier einige Impressionen vom Gottesdienst. Auf unserer Facebook-Seite gibt es zusätzlich einige Videos von Cheikh und dem Kirchenchor Büron!

 

Was für eine Woche!

Während unser Team im Senegal mit ihren Freiwilligen Vollgas geben, geben auch wir in der Schweiz alles!

Hier einen Überblick über unsere Vorstand-Tätigkeiten von dieser Woche…

Freitag 23.02.2018 – Morgen
Für den kommenden Gottesdienst am 10. März hatten Cheikh und Elena eine Projektvorstellung in der 6. Klasse in Büron. Die Stimmung bei uns und den Schülern war sehr gut. Es wurden viele Fragen gestellt.

Freitag 23.02.2018 – Nachmittag
Elena und Cheikh waren in Winterthur an einer Sitzung mit der Band „Andrea Janson et Monsieur Lunatic“. Die Band wird Mitte April eine Woche in den Senegal kommen und für unser Festival Coeur en Or in Saint Louis spielen.

Freitag 23.02.2018 – Abend
Marion holte bei der Schatzcheste in Dagmersellen Kinder-Kleider für den Senegal ab. Diese werden wir auf unsere Reise im April mitnehmen. Herzlichen Dank an Beni und das Team der Schatzcheste für euren Einsatz!

Dienstag 27.02.2018 – Morgen
Brigitte holt medizinisches Material (Verbände, Handschuhe, etc.) in der Firma Forni Medical GmbH in Kreuzlingen ab. Diese materiellen Spenden helfen uns sehr und sind eine finanzielle Entlastung. Im April werden wir möglichst viel Material in den Senegal transportieren. Ein riesiges Danke an die Firma Forni Medical für die unkomplizierte und herzliche Zusammenarbeit!

Dienstag 27.02.2018 – Morgen
Cheikh und Elena waren in der Schule Schlierbach. Hier durfte das Projekt zweimal vorgestellt werden. Der Gottesdienst findet am 18. März in der Kirche Schlierbach statt. Auch hier waren die Schüler sehr herzlich. Wir freuen uns auf den gemeinsamen Sonntag!

Dienstag 27.02.2018 – Abend
Projektsitzung ist angesagt! Treffpunkt war um 18.30 Uhr. Aktuelle Themen vom Senegal und unsere Aktivitäten in der Schweiz wurden bis um 21.00 Uhr diskutiert.

Natürlich sind unsere Wochen nicht immer so voller Programm. Da wir in der Fastenzeit Projekte durchführen dürfen und unsere gemeinsame Reise in den Senegal bevorsteht, gibt es aber wirklich viel zu tun.

Deshalb geht es auch in den nächsten paar Woche so weiter:
Donnerstag 1.3.2018: Cheikh hat Probe für die musikalische Gestaltung der Gottesdienste
Samstag 3.3.2018: Projektvorstellung der 1. Kommunikanten von Sursee
Sonntag 10.3.2018: Gottesdienst zum Suppentag in Büron (mit Kollekte fürs Projekt)
Sonntag 18.3.2018: Gottesdienst zum Suppentag in Schlierbach (mit Kollekte fürs Projekt)

Es würde uns sehr freuen, den einen oder anderen an einem der Gottesdienste zu begrüssen.

Hier noch zwei Daten zum Vormerken:
Sonntag 8.4.2018: Weissersonntag in Sursee (mit Kollekte fürs Projekt)
Sonntag 15.4.2018: Weissersonntag in Schenkon (mit Kollekte fürs Projekt)

Wir werden euch auf dem Blog laufend weiter informieren! Hier noch einige Impressionen von unserer Woche:

 

 

Fastenopfer in Sursee

Am letzten Wochenende durften Elena und Cheikh in fünf verschiedenen Gottesdiensten in Sursee und Schenkon Fragen zum Senegal beantworten. Dies weil das Fastenopfer der Pfarrei Sursee dieses Jahr Projekte in Senegal unterstützt.

Besonders spannend war der Familien-Gottesdienst am Sonntagmorgen: Cheikh spielte zusammen mit anderen Musikern aus Ghana und Südafrika einige Lieder. Die Akustik in der grossen Kirche zusammen mit den afrikanischen Rhythmen war sehr speziell und mitreissend. Elena und Cheikh beantworteten allgemeine Fragen über das Leben im Senegal und die Unterschiede zum Leben in der Schweiz. Ein grosses Kompliment an Cheikh, der sich mit seinem Deutsch sehr sympathisch und authentisch präsentiert hat und natürlich Elena für den grossen Einsatz!

Die Surseer Kinder bastelten während dem Gottesdient ein grosses Plakat mit ihren Hand-Abdrücken in den Nationalfarben von Senegal. Das Plakat dürfen wir als Andenken mit in den Senegal nehmen und werden es in unserem Center an einem schönen Platz aufhängen.

Ein herzliches Dankeschön an die Pfarrei Sursee, besonders an Claudio Tomassini und Vreni Odermatt für die tolle Zusammenarbeit. Schon bald werden wir ein weiteres Projekt mit den Schülern aus Sursee und Schenkon durchführen. Das Opfer des Weissensonntag-Gottesdienstes wird dieses Jahr für Couer en Or gesammelt. Als Vorbereitung dürfen wir an einigen Samstagen unser Projekt den Kindern vorstellen. Wir freuen uns darauf!

Ein kleiner Artikel zusammen mit weiteren Bildern ist auf der Webseite der Pfarrei Sursee zu finden: http://www.pfarrei-sursee.ch/aktuelles-agenda-galerien/aktuelle-berichte