Unser Wochenende in Saint-Louis

Am Freitag nach dem Gouter wir jeweils nur noch das gröbste aufgeräumt, anschliessend geht’s in Wochenende. Am Abend besuchten Brigitte, Elena und Marion die Creperie in Saint-Louis und anschliessend ging es ans Konzert von OnePac. OnePac hat mich, Marion, den ganzen Winter im Auto als CD-Musik begleitet und mich jeweils in den Senegal oder den Sommer versetzt. Wir genossen das Konzert in vollen Zügen.

Am Samstag war Ausschlafen angesagt. Nach dem Aufstehen gab es wie jeden Morgen den Kaffee von Cheikhs Mutter. Wir nennen ihn liebevoll „Café Yaye“ (Yaye heisst übersetzt Mutter). Gegen Abend bestellten wir ein Taxi und fuhren zum Strand, der etwa 20 Minuten entfernt ist. Dort genossen wir die Sonne, die Ruhe und versuchten senegalisch zu tanzen und schwingen. Das Meer ist eher kühl, darum wagten wir uns nicht ins Wasser. Nach dem Essen am Abend, dieses ist jeweils erst gegen 22.00 Uhr, war noch Ausgang angesagt.

Für den Sonntag haben wir uns vorgenommen einen Ausflug zu machen. Wir bestellten ein Taxi und fuhren damit zur Zebrabar. Die Zebrabar liegt etwa 30 Minuten ausserhalb von Saint Louis, direkt am Fluss. Sie wurde vor über 20 Jahren von einem Schweizer Ehepaar gebaut und seither leben sie mit ihrer Familie da. Direkt nach der Ankunft suchten wir unseren Pirroquier, den Fährenmann, um mit ihm über den Fluss zu tuckern. Auf der anderen Flussseite gibt es eine kleine Insel. Diese liegt zwischen dem Meer und dem Fluss und zwischen dem künstlichen Ausgang des Flusses ins Meer und dem ursprünglichen Ausgang. Auf dieser Insel konnten wir viele Vögel beobachten, unter anderem auch Pelikane und Kormorane. Den Rückweg von der Strandseite zur Flussseite führte durch „Gestrüpp“. Der Pirroquier erzählte uns vorher, dass es keine Schlangen auf der Insel gibt. Wir hofften, dass die Aussage korrekt war, unsere Schuhe waren nämlich im Schiff geblieben… Schlussendlich sind wir ohne Schlange zu sehen zurück zur Zebrabar gefahren und genossen ein feines Mittagessen.

Ja, und schon waren wieder zwei Tage vorbei. Die Zeit vergeht sehr schnell.

 

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