Sommerzeit – Ferienzeit – Senegalzeit

Nach über einem Jahr Unterbruch, durfte ich, Marion, wieder einmal Senegalesischen Boden betreten. Nach dem Abschluss der letzten Prüfung und vor der Abgabe der Bachelorarbeit ist der Senegal für mich die beste Destination zum Abschalten und einfach mal „Nichts“ machen.

Meine erste Woche verbrachte ich im südlichen Teil des Landes und reiste mit Cheikhs Bruder, Adama, durch das Land um die Sehenswürdigkeiten der Regionen zu sehen. Ich besuchte den Nationalpark Niokoloko-Ba, wo wir zwei Tage lang Wildtiere wie Antilopen, Warzenschweine und Affen suchten und fanden. Leider versteckten sich die Löwen und die Nilpferde zu gut vor uns. Noch weiter im Landesinnere, direkt an der Grenze zu Guinea befindet sich die Cascade von Dindéfélo. Ein wunderschöner, natürlicher Wasserfall mit einem Becken, das zum Baden einlud. Der Senegal ist ein schönes Land, das touristisch absolut (noch) nicht überlaufen ist! Hier einige Impressionen von meiner Reise

 

Nach einer Woche unterwegs wuchs die Vorfreude auf Saint-Louis, die Familie Gaye und das Center immer mehr. Wiedersehen macht definitiv Freude:-). Was kann ich euch über das Center erzählen? Was mir sofort auffiel, war die Sauberkeit: Das medizinische Material war geputzt, desinfiziert und bereit für den nächsten Einsatz, die Schränke waren aufgeräumt und auch im Materialraum herrschte Ordnung. Ein grosses Kompliment der gesamten Equipe und unserem Direktor Ameth. Anhand der Zeichnungen, die jedes freie Stück Wand unseres Aktivitäten-Raumes und des Ganges einkleideten, realisierte ich, dass alle mit Freude und Elan an der Arbeit sind.

Im Gespräch mit dem Direktor stellte ich auch fest, dass unser Team nun wöchentlich alle neun Gebetshäuser besucht und dort die Kinder vor Ort jeweils pflegt. Dieser strikte Plan ist für uns sehr wichtig, da wir im Moment genügend Leute vor Ort und auch genügend Medizinisches Material zur Verfügung haben. Zusammengefasst bin ich mit dem Betrieb sehr zufrieden!

Das einzige Zvieri, das ich während meines Aufenthalt mitgestalten konnte, fiel genau auf den Finaltag des Afrika-Cups, den die Nationalmannschaft des Senegals bestritt. Da die Familie eines Nationalspielers eine grosse Mahlzeit für die Talibé-Kinder spendierte, verteilten wir unser Zvieri direkt in ein Gebetshaus, wo die Kinder noch am lernen waren. Die Stimmung und das Fussballfieber im ganzen Land war bis zum Schlusspfiff einmalig. Leider verlor der Senegal das Spiel gegen Algerien 1:0 und die grosse Party fiel ins Wasser. Einige Impressionen aus dem Alltag in Saint-Louis und dem Center!

 

 

 

Apropos Wasser: In den kommenden Tagen und Wochen erwartet Saint-Louis den ersten Regen der Saison. Was dies für die Talibé-Kinder und unser Projekt bedeutet, erfährt ihr in den kommenden Wochen auf unserem Blog!

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